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FOKO

10.07.2018

Anreize zur Jugendbeteiligung: Erfahrungen aus Forschungsprojekten zur Einbindung der Zivilgesellschaft in Planungsprozesse

Dr. Robert Nadler Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung   Dipl.-Ing. Alexandra Terhorst Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin beim ILS - Insititut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung

Das gesellschaftliche Bild von Jugendlichen ist vielfach stereotyp konstruiert und eher negativ konnotiert: Jugendliche hetzen vom Nachmittagsunterricht in ihre Freizeitgestaltung, am Wochenende faulenzen sie in Bushaltestellen und auf Marktplätzen, pöbeln Passanten an oder sitzen vorm PC - Keine Zeit für ein Interesse an der Umwelt. Doch die Vielzahl an Jugend- und Schülerräten, Online-Tools, Votings, Likes/Dislikes in öffentlichen Netzwerken etc. zeigt, dass ihre Meinung gefragt ist und sie Antwort geben. Gleichzeitig bedeutet das bestehende Beteiligungsangebot nicht, dass Jugendliche sich beteiligen (wollen). DIE Jugendlichen, die auf jede Methode, jedes Thema und jeden Trend eingehen, gibt es nicht. Sie sind eine heterogene Gruppe, die ernst genommen, explizit angesprochen und motiviert werden möchte. An die Jugendlichen heranzutreten, Finden von Unterstützern, Schaffen von Anreizen und vor allem das Beachten der Daten- und Jugendschutzgrundlagen, sind häufig Hindernisse bei Partizipationsprozessen. Jugendbeteiligung heißt nicht nur, Erwachsenenbeteiligung in jugendgerechte Sprache zu übersetzen, sondern eine eigene Beteiligung zu konzipieren.

Das Plakat zu der Veranstaltung finden Sie hier.